Bericht zum Gemeinschaftskonzert 2015

Drei Musikvereine bieten herausragendes Programm

Ein herausragendes Programm haben die Musikvereine Concordia Elsenfeld, Widerhall Eichelsbach und Regina Rück-Schippach mit der Jugendkapelle Sunrise für ihr Gemeinschaftskonzert am Samstag auf die Beine gestellt. Es hätte mehr Zuhörer verdient gehabt, das Bürgerzentrum in Elsenfeld war nur zur Hälfte besetzt.


Mit »Land oft the Pharaos« stieg das Jugendensemble Sunrise mit einem starken Stück ein. Die fremdartigen Töne entführten die Zuhörer in das Land der Pharaonen. Doch damit nicht genug. Sunrise bezauberte unter ihrer Dirigentin Wicki Sauerwein mit »Gavotte« von Händel, »Good Time« von Owl City und »Final Countdown« von Europe. Die Zugabe »No Women, no cry« sorgte für Summen im Publikum.

Der Musikverein Regina zeigte - ebenfalls unter der Dirigentin Sauerwein - gleich mit dem ersten Stück »Grüß Gott Bavaria«, dass sie auch wesentlich mehr Musiker zu tollen Leistungen führen kann. Ob »Brezel-Polka« oder »When you believe«, die musikalische Unterhaltung hatte es in sich. Besonders hervorgetan hat sich der Musikverein Regina mit dem Ungarischen Tanz Nr. 5. Ein Stück zum Augen schließen und genießen.

Die Eichelsbacher Musiker von Widerhall mit Dirigent Willem van Kooi starteten mit dem Montana Marsch in ihren Programmteil. Mit Mozart, Dizzy Strafford und Freek Mestrini zeigten sie im weiteren Verlauf ihr herausragendes Können für leise und laute Töne. Tongenau wurde die kleine Nachtmusik interpretiert und auch »Somethin stupid« sorgte für tosenden Applaus. Nur den Rufen nach einer Zugabe schenkten sie kein Gehör und verließen nach »Daheim in Böhmen« die Bühne.

Als gastgebender Verein und mit rundem Geburtstag in diesem Jahr, musste sich Concordia etwas Besonderes einfallen lassen. 90 Jahre und im eigenen Haus - die Erwartungen waren groß. Hatte doch Vorsitzender Eckart Striegel zu Beginn einen ganz außergewöhnlichen Abend versprochen. Klaus Wombacher setzte das als Dirigent und Sänger um. Mit dem Marsch »Start frei« starteten die Musiker in ihr eigenes Abendprogramm. Mit Livemusik von Marion Münzenberger und Klaus Wombacher wurde die Böhmische Liebe zum Besten gegeben. »Twins« von Jan Hadermann und ein »Medley von Italo Pop Classics« sorgten für Stimmung.
Höhepunkt war aber eindeutig das »Sandpaper Ballet« von Leroy Anderson. Eckart Klug, Jannik Münzenberger, Ferdinand Semm und Daniel Stadtmüller zeigten als schleifende Bauarbeiter besonderes Rhythmusgefühl und untermalten mit ihren Werkzeugen den Musikverein. Nicht endender Applaus belohnte den Bautrupp, nachdem das Stück viel zu schnell vorbei war. Zum Schluss durfte noch einmal Marion Münzenberger mit auf die Bühne. Mit dem bekannten Lied »Atemlos« von Helene Fischer endete der offizielle Teil. Doch das Publikum wollte sie nicht ohne Zugabe gehen lassen. Mit dem »Olympiade Marsch« verabschiedeten sich Musiker und Moderator André Haas.
Text: Sylvia Horlebein

Main-Echo-Bericht zum Gemeinschaftskonzert 2015
Main-Echo-Bericht zum Gemeinschaftskonzert 2015